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Pitbike Masters Ausschreibung

Ausschreibung der Pitbike Masters Rennserie

Fassung vom 04.06.2021

GLIEDERUNG DER PITBIKE MASTERS-RENNSERIE

Thomas WilhelmMax BrillowskiSebastian BöhmeRobert Graul
Oelsnitzer Straße 28Sehmaer Weg 7Dorfstraße 42Neuer Weg 19
04932 Hirschfeld09456 Cunersdorf04861 Torgau OT Staupitz04861 Torgau OT Staupitz
MSV Hirschfeld MSC PflückuffMSC Pflückuff
VorsitzenderStellvertretender VorsitzenderSchatzmeisterFahrersprecher

DIE PITBIKE MASTERS-RENNSERIE

Der MSV Hirschfeld richtet zusammen mit den genannten Motorsportvereinen die Pitbike Masters Rennserie im Rahmen einer jährlichen Serie aus.

Die Rennserie ist eingeordnet als lizenzfreier Breitensport und untersteht den Regelungen des ADMV.

Die Veranstalter der Rennen sind die genannten Vereine bzw. alternativ die Rennleitung der PM Serie in Eigenregie.

Bei jedem Rennen werden Wertungspunkte vergeben, welche der Ermittlung eines Jahressiegers der einzelnen Rennklassen dienen.

Die Siegerehrung der Gesamtwertung findet am Ende der Saison statt und wird bekannt gegeben mit den Terminen der selbigen Saison.

Die Charakteristik der Rennserie umfasst die Ermittlung des schnellsten Fahrers durch Prüfungen im Sinne des Motocross Sportes, Rundstreckenrennen mit Bestzeitermittlung, sowie Zuverlässigkeits- und Geschicklichkeitsprüfungen, welche an den Enduro Sport angelehnt sind.

ORGANISATORISCHE AUSSCHREIBUNG

VERANSTALTER UND RENNLEITUNG

Jeder Veranstalter richtet seine Pitbike-Masters Veranstaltung eigenverantwortlich nach den Bestimmungen des Rennleiters der PM Serie aus.

Eine Veranstalterhaftpflichtversicherung der Veranstaltungen erfolgt hierbei stets über die PM Serie. 

Während einer Veranstaltung ist der Rennleiter die höchste Entscheidungsinstanz.

Jeder Starter hat den Anweisungen der Rennleitung, sowie den von der Rennleitung beauftragten Helfern, Folge zu leisten. Zuwiderhandlungen können mit Rennausschluss geahndet werden.

FAHRERLAGER

Der Veranstalter trägt Sorge für die ungehinderte Befahrbarkeit des Fahrerlagers für Fahrer, Helfer und Rettungskräfte. 

Das Fahren außerhalb der Rennstrecke und des Fahrerlagers ist während der Veranstaltung strikt untersagt. 

Im Fahrerlager ist das Fahren ausschließlich mit Schrittgeschwindigkeit und aufgesetztem Helm statthaft. 

Zuwiderhandlung kann mit einer Geldstrafe in Höhe von 15 € oder Rennausschluss geahndet werden.

FAHRZEUGABNAHME UND FAHRERBESPRECHUNG

Die Abnahme erfolgt durch einen Sachverständigen der PM Serie. Er überprüft den ordnungsgemäßen Zustand des Fahrzeuges und des Helmes und bestätigt diese mit einem Stempel/Aufkleber.

Bei der Abnahme sind auch Nennungen und Startnummer zu prüfen. 

Die Startnummern der PM Serie sind Personengebunden, eine Liste der aktuellen Reservierungen kann vom Rennleiter im Voraus angefordert werden und hat bei der Anmeldung schriftlich auszuliegen.

Die wichtigsten Informationen der Veranstaltung werden zu einer Fahrerbesprechung in der bekanntgegeben.

Der Zeitplan im Anhang ist lediglich ein Richtzeitplan!

Diese Ablaufpläne sind den Veranstaltern bekannt und hängen am Renntag aus.

Extra ausgewiesen werden muss ein schwarzes Brett zur Veröffentlichung der Tagesergebnisse.

Die Anmeldung muss im Zeitraum Samstag von 8:00-10:00 Uhr und Sontags von 8:00-9:00 Uhr aktiv sein, eine spätere Anmeldung ist nicht mehr statthaft.

Trainingszeitraum ist für alle Klassen von 9:00 Uhr bis 10:30 Uhr. Danach startet das Pflichttraining der jeweiligen Klasse. Nach diesem gibt es eine Mittagspause. Aufgrund der jeweiligen Regelungen der ausführenden Vereine kann der Zeitraum der Mittagspause vom Veranstalter gewählt werden, sollte jedoch 1h nicht unterschreiten.

Nach der Mittagspause beginnen die Wertungsläufe, stets mit je einer Einführungsrunde.

ZEITNAHME UND STRECKENPOSTEN

Die elektronische Zeitnahme wird von der PM zur Verfügung gestellt.  Positionsdokumentation, sowie Streckenposten sind durch den Veranstalter in ausreichender Anzahl zu stellen (Unterstützung der Rennserie).

Die Zeitnahme Mitglieder haben vor Beginn der Wertungsläufe am Rennbüro aufzuwarten.

Die Ergebnisse der jeweiligen Wertungsläufe werden unverzüglich geprüft, mit Uhrzeit versehen und auf dem schwarzen Brett ausgehangen. Einwände gegen die Ergebnisse müssen innerhalb einer Frist von 30 min schriftlich beim Rennleiter abgegeben werden.

TRAINING UND START

Jeder Veranstalter verpflichtet sich für ausreichend Training zu sorgen (mind. 15min pro Klasse).

Die Startpositionen werden nach der gefahrenen Zeit im Pflichttraining festgelegt bzw. zur Fahrerbesprechung gelost.

Hierbei muss jeder Fahrer, der an einem Rennen teilnehmen möchte mindestens eine gefahrene Rundenzeit in der jeweiligen Klasse vorliegen haben. Falls es in der Einführungsrunde zu einem Sturz kommt, so ist es diesem Fahrer zu ermöglichen seine Startposition zu behalten.

Die Aufnahme des Trainings darf nur nach erfolgter technischer Abnahme mit positivem Resultat erfolgen.

Alle Starter (Motorräder) haben sich rechtzeitig ca. 5 min vor dem Start, im Vor Start einzufinden.

Zu spätes Eintreffen der Starter ca. 5 min nach Start des jeweiligen Laufes im Vor Start, Versäumen des Pflichttrainings, sowie unzureichende Schutzkleidung (Helm, Handschuhe, Stiefel und Brille), führt zu einem Startverbot.

Eine Teilnahme außer Wertung ist in Absprache mit der Rennleitung möglich.

Das Zeittraining beginnt nach Überfahrt der Ziellinie und Endet nach Überfahrt der Ziellinie der jeweiligen Klasse.

Bei Fehlstart wird das Rennen an geeigneter Stelle durch das Schwenken der roten Flagge abgebrochen.

FLAGGEN UND SIGNALE

Schwarzweiß Kariert: Zieleinlauf Rennende

Gelbe Flagge gehalten: Gefahr! Überhol- und Sprungverbot

Gelbe Flagge geschwenkt: jederzeit bremsbereit sein

Blaue Flagge:   Den Überrundenden nicht behindern 

Rote Flagge:     Rennabbruch

Missachten der Flaggensignale führt zur Disqualifikation des jeweiligen Laufes.

RENNDAUER

Klasse 1:Ladies2x 8min + 1R
Klasse 2:Kinder2x 8min + 1R
Klasse 3:12” bis 125cm²2x 10min + 2R
Klasse 4:Simson Open2x 10min + 2R
Klasse 5:12“ Open2x 12min + 2R

Neu: Klasse 4: Simson Open

Diese Klasse wird für die Jahreswertung in 2 Klassen unterteilt, bis 60 ccm; ab 61 ccm.

Gestartet wird diese Klasse Gemeinsam, sofern es die Starterzahlen zulassen.

Aus organisatorischen Gründen kann der Veranstalter einzelne Klassen zusammenlegen, dabei sind Teilnehmerzahlen und die unterschiedliche Fahrzeugcharakteristik zu berücksichtigen.

 Klassen sind die 50ccm – 65ccm Klasse die Außerhalb der Jahreswertung bei jeder Veranstaltung Starten dürfen. 

Bei zu großer Teilnehmerzahl über 15 Startern wird, wechselnd nach Anmeldung auf der Liste am Morgen oder nach Losen , eine Gruppe A und eine Gruppe B gebildet und ausgetragen, Starter Pos. 1- 6 der beiden Gruppen qualifizieren sich direkt für das Finale, die weiteren Starter treffen im Hoffnungslauf aufeinander. Hier kommen die ersten 1- 3 Fahrer ins Finale. Auf diese Weise wird ein Finallauf mit Doppelter Punktzahl gewertet.

Der Starteinlass im Finale setzt sich wie folgt zusammen: Pos 1. Gr. A, Pos. 1 Gr. B, Pos 2 Gr. A, Pos. 2 Gr. B, Pos. 3 Gr. A… usw. Danach Pos 1 HL, Pos 2 HL, Pos 3 HL, usw.

Fällt ein Starter der qualifizierten Finalisten aus, kann der Veranstalter den entfallenen Startplatz mit 1 weiteren Position vom Hoffnungslauf neu besetzen.

Um das Unfallrisiko, sowie Chancengleichheit zu gewährleisten, achtet der Veranstalter auf ausreichende Pausen zwischen den einzelnen Wertungsläufen bzw. Alternativdisziplinen.

STRECKEN UND WERTUNGSLÄUFE

Fahrer dürfen sich nur innerhalb der Streckenbegrenzung bewegen. Wenn ein Fahrer die Strecke unbeabsichtigt verlässt, bleibt dieser nur in Wertung, wenn er an derselben Stelle wieder einfährt. Zur Verhinderung eines Unfalls im Renngeschehen (gestürzte, überrundete Fahrer etc.) darf die Streckenbegrenzung kurzzeitig verlassen werden, es darf dabei zu keiner Wegverkürzung oder einem wertungsrelevantem Positionswechsel kommen. Sollte ein Vorteil bestehen, gilt das Verlassen der Strecke regelgemäß als Betrugsversuch. Ausgefallene Fahrzeuge haben unverzüglich von der Strecke gebracht zu werden. Scheidet ein Fahrer durch technische Probleme aus, so darf das Fahrzeug (auch durch Dritte) repariert werden, jedoch ausschließlich im Fahrerlager, oder ggf. in einer Boxengasse.

Eine Überholmöglichkeit muss auf der ganzen Strecke gewährleistet sein. Die Streckenführung sollte durch den Veranstalter so gewählt werden, dass sie für alle Wertungsklassen angemessen ist.

Ausgehend vom führenden Starter wird die Rennzeit heruntergezählt und anschließend mittels vorgesehener Weisungstafel die letzten 2 bzw. 1 Runden angezeigt. Im Anschluss wird das Rennen durch Schwenken der schwarz- weiß-karierten Flagge beendet.

Fahrer, welche den Wertungslauf begonnen haben, werden bei Ausfall nicht gewertet, es sei denn, das Motorrad wird über die Ziellinie zum Rennende geschoben. Somit soll verhindert werden, dass einige Fahrer nur an den Start gehen, um Punkte zu bekommen, obwohl sie das Rennen nicht zu Ende fahren bzw. wollen.

Ausgeschlossene bzw. gesperrte Starter dürfen an den Wertungsläufen nicht teilnehmen.

Wenn im Falle eines zu großen Starterfeldes Gruppen gebildet werden müssen, so muss ein Fahrer in den Gruppenläufen die gesamte Renndistanz absolvieren, um dann nach genügend guter Platzierung im Hoffnungslauf im Finale starten zu dürfen.

ZUM AUSSCHLUSS DER WERTUNG FÜHRT INSBESONDERE:

Nichtanwesenheit am gemeinsamen Start.

Das Verlassen der Strecke mit Vorteil laut Rennleitung, sowie Abkürzen – das absichtliche Behindern eines anderen Teilnehmers.

Rücksichtslose und unfallgefährdende Fahrweise.

Handgreiflichkeiten der Starter oder seiner Erziehungsberechtigten, Helfer, Teammitglieder

Fahrzeugwechsel nur mit gültiger Abnahme möglich und mit Zustimmung und Meldung bei der Rennleitung 

Verstöße im Rahmen des Protestverfahrens

Zu laute oder stark beschädigte Fahrzeuge

Fahren ohne vorgeschriebene Schutzausrüstung

Alkoholisierte oder berauschte Fahrer, welche grobe Zweifel an der Fahrtüchtigkeit aufweisen

Darüber hinaus kann der Veranstalter/Rennleiter – auch ohne Protest – einen Fahrer von der Wertung des aktuellen Rennens ausschließen, wenn er die geltenden Regeln (Ausschreibungsbestimmungen) verletzt oder sich den Weisungen der Rennleitung, Funktionären und Streckenposten widersetzt.

Der Rennleiter ist zum Abbruch oder Verkürzen eines Rennens berechtigt, sofern zwingende Gründe vorliegen (Witterung, Streckenzustand oder Unfall).

Ein Rennen kann gewertet werden wenn mindestens 51% der Renndauer absolviert wurden. Auch dabei werden 100% der Punkte veranschlagt.

PROTESTE

Proteste wegen Überprüfung eines Regelverstoßes sind innerhalb der vorgeschriebenen Protestfrist von 30min nach Aushang der Ergebnislisten schriftlich bei der Rennleitung einzureichen und beinhalten eine Protestgebühr von 100€. Bei Zuspruch des Protestführers durch die Rennleitung wird die Protestgebühr an den Protestführer ausgehändigt, bei negativer Entscheidung verfällt die Protestgebühr zugunsten der PM Serie. Protestberechtigt sind nur Fahrer bzw. Erziehungsberechtigte, die im betreffenden Lauf an derselben Klasse teilgenommen haben, gleiches gilt ebenso für den Beklagten.

Richtet sich der Protest gegen die Technik eines Fahrzeuges und entstehen Montagekosten, sind diese im Voraus vom Protestführer zu entrichten oder durch Verpfändung, z.B. des Personalausweises, gegenüber den PM Funktionären abzusichern. Der eingesetzte Pfandgegenstand wird erst bei vollständiger Entrichtung der entstandenen Kosten an den Protestführer ausgehändigt.

Werden die Demontage- bzw. Montagekosten nicht bis 12:00 Uhr des Folgetages entrichtet, gilt das Protestverfahren als nicht eröffnet und die bereits entrichtete Protestgebühr von 100€ verfällt zugunsten der PM Serie.

Das Fahrzeug wird von einem Vertreter der PM Serie unter Verschluss genommen und auf den Protestvorwurf hin einer Überprüfung unterzogen. In diesem Zeitraum darf keines der Fahrzeuge derselben Klasse (innerhalb 30min nach Protestbeginn) anderweitig verbracht werden.

Offensichtlich unbegründete Proteste können von der Rennleitung abgelehnt werden. 

Ein Protest gegen die Rennleitung ist nicht statthaft.

War der Protest berechtigt, erhält der Protestführer die Protestgebühr, sowie alle angefallenen Kosten zurück. Der Protestgegner übernimmt hierbei die Kosten. Ist eine Demontage vorgenommen worden erhält er sein Fahrzeug im demontierten Zustand zurück und zahlt zusätzlich Entschädigung von 50€ an die PM Serie. Es erfolgen keine Montagekosten, wenn der Protestgegner sein Fahrzeug selbst montiert.

Die Demontage-/Montagekosten betragen aktuell: 150,00 €

STRAFEN

Begeht ein Fahrer einen technischen Regelverstoß (Manipulation am Fahrzeug zum Erlangen eines Vorteils), der im Protestverfahren festgestellt wird oder lässt er sein Fahrzeug vor Ort nicht vom PM Rennleiter unter Verschluss nehmen oder widersetzt sich der Untersuchung, wird er für dieses Rennen mit Ausschluss bestraft und für die Folgeveranstaltung gesperrt.

Ist ein Fahrer Doppelstarter, so wird er nur in der Klasse gesperrt, in welcher sein Fahrzeug nicht dem Reglement entsprach.

Ein technischer Verstoß zieht automatisch den Punkteverlust der Tageswertung, bzw. bei 2-TagesVeranstaltungen des Rennwochenendes nach sich.

Bei einem nicht-technischen Regelverstoß, der im Protestverfahren festgestellt wurde, wird die Strafe im Rahmen einer Einzelfallentscheidung durch das PM Gremium festgesetzt. In Betracht kommen:

Abmahnung

Wertungsausschluss

Sperre für bis zu 3 Folgeveranstaltungen 

WERTUNG UND PREISE

Der Veranstalter gibt für die ersten drei Fahrer jeder Klasse Preise aus.

Die Siegerehrung und Preisvergabe finden im Anschluss an die Veranstaltung statt. Als Preise können Pokale, Schalen, Medaillen oder auch kreative Herstellung des Veranstalters überreicht werden. 

Es gibt ab dieser Saison einen Streichlauf der das schlechteste Ergebnis eines Renntages einmalig streicht. 

Für alle Klassen werden Punkte vergeben, welche am Saisonende einen Gesamtsieger der Rennserie auszeichnen. Die Punktevergabe geschieht nachfolgenden Schema:

Klasse 1- 5: Punkteverteilung je Rennlauf  

1. Platz — 20 Punkte                9. Platz — 7 Punkte

2. Platz — 17 Punkte                10. Platz — 6 Punkte

3. Platz — 15 Punkte                11. Platz — 5 Punkte

4. Platz — 13 Punkte                12. Platz — 4 Punkte

5. Platz — 11 Punkte                13. Platz — 3 Punkte

6. Platz — 10 Punkte                14. Platz — 2 Punkte

7. Platz — 9 Punkte                  15. Platz — 1 Punkt

8. Platz — 8 Punkte

Die Auswertung des Gesamtergebnisses der Tageswertung sieht folgendes Auswertungsvorgehen vor:

Bei Gleichstand ist das Ergebnis des 2. Laufes einer höheren Priorität zugeordnet.

Zum Ermitteln der Jahresbesten werden die errungenen Punkte der einzelnen Veranstaltungen des Jahres addiert, im Falle der Punktegleichheit entscheidet die Anzahl der gefahrenen Rennen.

NENNUNGEN

Nennberechtigt sind grundsätzlich alle Starter, die körperlich und geistig für diese Sportart geeignet sind.

Eine Nennung ist nur gültig, wenn diese vom Fahrer bzw. bei 

Minderjährigen Starten von den Erziehungsberechtigten unterschrieben ist. Ausnahme ist hierbei, wenn nur ein Elternteil das Sorgerecht hat, was auf der Anmeldung zu vermerken ist oder eine Lizenz als Legitimation vorliegt

Nennung am Renntag von 8:00 – 10:00 Uhr vor Ort möglich; Kosten:

   Einfachnennung 35 €; Doppelstarter 45 €.

Jeder Fahrer erhält in jedem gefahren Rennen Wertungspunkte. Diese Punkte bleiben bis zum Saisonende bestehen und gehen in die Jahreswertung mit ein. Egal ob er alle Rennen mitfährt oder nur eins. Dies soll ermöglichen, dass neue Fahrer den Spaß an der Gesamtwertung zu wecken.  

Eine Einschreibung ist zu jedem Rennen möglich. 

Wird eine Veranstaltung im Voraus abgesagt, erhält der Starter das volle Nenngeld zurück, erfolgt die Absage erst nach Trainingsstart, kann keine Rückzahlung stattfinden.

Außerdem erklärt der Teilnehmer mit seiner Nennungsunterschrift, dass sein Fahrzeug den geltenden Richtlinien des Reglements entspricht und er die gültige Ausschreibung kennt.

Alle Rennen der PM Serie sind lizenzfrei. Es wird den Startern jedoch angeraten eine DMSB C – Lizenz im eigenen Interesse zu erwerben, um für alle Eventualitäten (im Rahmen der gesetzlichen Bemessungsgrundlagen) unseres Sportes, speziell bei Unfällen im privaten Training, sowie eventuellen Bergungs- Krankenhaus-, Hubschrauber-, und Operationskosten, abgesichert zu sein.

HAFTUNGSVERZICHT

Die Teilnehmer (und deren Gesetzliche Vertreter) verzichten, durch Abgabe der Nennung, auf alle, im Zusammenhang mit der Veranstaltung erlittenen Unfällen oder Schäden, auf jedes Recht des Vorgehens oder Rückgriffes gegen die Funktionäre der PM Serie, den Veranstalter, dessen Beauftragte, Behörden und irgendwelchen anderen Personen, die mit der Organisation in Verbindung stehen, soweit der Unfall oder Schaden nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht.

Außerdem erklären die Teilnehmer bzw. deren Erziehungsberechtigter durch Abgabe der Nennung, dass: 

Der Teilnehmer die nötige körperliche und geistige Fitness aufweist.

Sie von der aktuellen Ausschreibung der PM Serie Kenntnis haben und diese im vollen Umfang anerkennen.

Diese Vereinbarung wird mit Abgabe der Nennung an den Veranstalter allen Beteiligten gegenüber wirksam.

TECHNISCHE AUSSCHREIBUNG

Jedes Fahrzeug muss den zurzeit gültigen technischen Bestimmungen entsprechen. Im Detail erforderlich sind ausnahmslos:

2 unabhängig voneinander wirkende Bremskreise.

Keine scharfen, spitzen und verletzungsfördernden Teile.

Jedes Fahrzeug muss eine funktionierende Mechanik zum Ausschalten des Motors aufweisen.

Startnummern müssen gut lesbar, kontrastreich und angemessen dimensioniert vorn sowie an beiden Seiten des Fahrzeuges angebracht sein

Ein eventuelles Ersatzfahrzeug ist nur zulässig, wenn es im weitesten Sinne baugleich mit dem Primärfahrzeug ist und derselben Wertungsklasse unterliegt, eine zusätzliche technische Abnahme ist hierbei zwingend erforderlich.

Der Austausch einzelner Baugruppen ist gestattet, sofern die bereits erlangte technische Abnahme nicht beeinträchtigt wird. Im Zweifelsfall kann das reparierte Fahrzeug kostenfrei ein zweites Mal freiwillig abgenommen werden.

Es sind nur handelsübliche Reifen ohne Ketten oder Spikes zugelassen.

Die Lautstärke des Fahrzeugs darf 94 dB/A keinesfalls überschreiten (wird nicht bei jedem Rennen, jedoch stichprobenartig geprüft).

MOTOREN

In der PM Serie sind ausschließlich luftgekühlte, Einzylinder-4-Takt-Motoren in liegender Bauart im Sinne der urtypischen Honda-Konstruktion (bsp.:XR50/CRF50) zugelassen.

2- bzw. 4-Ventil-Bauart ist freigestellt.

Spezielle Hersteller werden nicht gefordert.

BEKLEIDUNG

Die Fahrerbekleidung muss zweckmäßig sein, soll dem Fahrer Schutz bieten und nicht behelfsmäßiger Natur (Jeans und T-Shirt) sein.

MX – Stiefel oder 50-Pitbike-Boots, ist Voraussetzung für eine Teilnahme an einer PM Serie. Turn- und Freizeitschuhe sind unzulässig!!! Das heißt es besteht KEINE Trainings- und Rennberechtigung! Des weiteren ist der Gebrauch von Knie- Ellenbogen- sowie Brustprotektoren wünschenswert.

Helme müssen eine StVO-Zulassung besitzen und sind bei der technischen Abnahme zusammen mit dem Fahrzeug der Prüfung zu unterziehen.

MINDESTALTER

Das Mindestalter für alle Klassen (ausgenommen Klasse 2) ist der Tag des 15. Geburtstages. Jüngere Teilnehmer werden der Kinderklasse zugeordnet.

Sollte ein jüngerer Starter in Klassen mit höherem Mindestalter starten, so bedarf dies einem schriftlichem Antrag beim Rennleiter durch die (den) Erziehungsberechtigte(n). Mädchen unter dem Mindestalter können unter selbiger Voraussetzung in der Damenklasse starten. Ein Start durch Damen in den Klassen 3,4,5 ist ebenfalls zulässig.

KLASSENEINTEILUNG

 
 
BezeichnungErlaubte RadgrößenHubraumAlter
1Ladies10/10
12/10
12/12
14/12
< 160 cm³> 14
2Kids10/10
12/10
12/12
14/12
< 160 cm³< 15
312“ limited10/10
12/10
12/12
14/12
< 125 cm³> 14
4Simson Open Siehe Klasseneinteilung
 
> 14
512“ open 10/10
12/10
12/12
14/12
<250 cm³> 14


Ergänzung

Simson Tuning klasse 50ccm-70ccm

Allgemein

– Zugelassen sind alle Simson Modelle der Baureihe S50,S51,S70
– Es sind keine GS Modelle oder Anbauteile Zugelassen
– Hauptrahmen und Federelemente müssen aus Simson / MZ – Produktion Stammen
– Zentralfederbein ist untersagt, Bedingung sind zwei Federelemente
– Die Telegabel muss aus Simson – Produktion oder eine Simson übliche Marzocchi Gabel sein, d.h. Stoßdämpfer und Telegabel müssen original Simson sein – oder Simson Nachbau in original Optik – Die Dämpfer des Vorderrades muss ausschließlich über die Telegabel, bzw in der Telegabel erfolgen. Externe Hilfe, bzw externe Dämpfer sind verboten
– Schwinge muss aus Simson – Produktion stammen ( Simson S50,S51, Schwalbe, Roller,). Kastenschwinge ist untersagt. Schwinge darf nur eine maximale Länge von 470mm erweisen. S51 oder Schwalbe Länge. Maße mittig Schwingbolzen zum hinteren Steckachsen ende.
– Schwinge kann nach beliebigen verstärkt werden
– Federelemente können oben sowie unten mit Umlenkungen versehen werden (freigestellt). Sowie die Aufnahme der Dämpfer
– Rad Größe vorne 16 Zoll maximal 19 Zoll. Darf Trommel oder Bremsscheibe verbaut sein. Keine Doppel Bremsanlage
– Rad Größe hinten maximal 16 Zoll. Darf nur Original Simson Trommel verbaut werden. Bremsscheibe ist untersagt.
– Reifenwahl ist freigestellt.
– Reifenmousse ist vollkommen untersagt

Motor
– der Motor muss uneingeschränkt Kolben- und somit Schlitzgesteuert bleiben

– keine Membran und keine Drehschieber – Der Zylinder und Zylinderkopf müssen äußerlich der Simson Serienoptik entsprechen und müssen uneingeschränkt luftgekühlt sein. Ausgeschlossen hiervon ist der Ansaugstutzen, welcher unter Beibehaltung der Ansaugstutzen. Länge zum Zwecke der Vergaserbefestigung geändert werden darf

– Keine Flüssigkeitskühlung von Zylinder oder Zylinderkopf

– Am Zylinder darf geschweißt/geklebt werden, aber Durchmesser und Länge sowie Optik von außen des Auspuffgewindes muss original bleiben .

– Es sind nur Zylinder mit Graugussbuchse erlaubt ( GG 55 o.ä.)

– Der serienmäßige Hub und die Pleullänge müssen dem des Simson Motors entsprechen

– Das Motorgehäuse muss der Serie entsprechen, jedoch dürfen die Kanaltaschen angepasst werden

– Der Simson Motor muss ein Saugmotor bleiben, Aufladung ist verboten!

– Die Zylinder Kanalanzahl ist freigestellt

– Die Pleullänge ist für die Kurzhubmotoren freigestellt

– Vergaser, Getriebe, Auspuff und Zündung sind freigestellt. Es darf nur 1 Vergaser am Fahrzeug verbaut werde.

Rahmen und Motor darf am Renntag nicht getauscht werde. Nur Räder, Federelemente und Kolben.

Simson Open Klasse 80ccm – 135ccm

Allgemein

– Zugelassen sind Hauptrahmen der Baureihe S50,S51,S70 und Vogelserie – Bei Umbauten muss die Rahmengeometrie erhalten bleiben .

Es darf mit Ausnahme von Halterungen zwischen Steuerrohr und

Schwingbolzen Aufnahme nichts herausgeschnitten werden.
– Der Schwingbolzen muss durch die Originale Position am Rahmen gehen

und gleichzeitig der Drehpunkt der Schwinge sein.
– Schwingbolzen Durchmesser ist freigestellt
– Schweißarbeiten die zur Verstärkung des Rahmens dienen sind erlaubt

Motor

– Es sind nur Simson Motorblöcke zugelassen die Serienmäßig mit Luftgekühlten Zylindern gebaut wurden

– Hubraum Begrenzung von 135ccm alles was darüber hinaus ist wird mit Sperrung Bestraft

– Es sind nur Luftgekühlten Zylinder zugelassen ,alle Wassergekühlten anbauteile jeglicher Art sind Untersagt

– Erlaubt sind Zylinder die Schlitz – oder Membran gesteuert sind – Davon ausgeschlossen sind Drehschieber und Direktmembraner – Motorrad Getriebe sind verboten
– Außer diesen Punkten sind alle Umbauten ,Veredelungen sowie

Tuning Maßnahmen, insbesondere in den Punkten Motorleistung erlaubt – Es darf nur 1 Vergaser am Fahrzeug verbaut werden

– Rahmen darf am Renntag nicht getauscht werden nur Motor ,Räder ,Gabel – Reifenmousse ist vollkommen untersagt

– Es ist untersagt am Renntag das Fahrzeug zu wechseln bedeutet mit dem Fahrzeug mit dem man die Technische Abnahme und das erste Training Absolviert mit dem muss man den ganzen Renntag bestreiten

Zeitplan Samstag

Technische Anmeldung / Abnahme 08:00-10:00 Uhr

Freies Training 15 min

09:00 – 09:15 Uhr     Kids & Ladies

09:20 – 09:35 Uhr     12“ Limited

09:40 – 09:55 Uhr     Simson  

10:00 – 10:15 Uhr    12“ Open

10:20 Uhr     Fahrerbesprechung     

2. Pflicht  Training (Zeittraining) 15 min

10:30 – 10:45  Uhr    Kids & Ladies

10:50 – 11:05  Uhr   12“  Limited

11:10 — 11:25 Uhr    Simson 

11:30 – 11:45 Uhr 12” Open

Start Training  ( Nach Ermessen)

11:45 –11:55 Uhr  12”Open + 12” Limited + Simson  

11:55 –12:05 Uhr  Kids & Ladies 

Mittagspause 12:05 – 13:00 Uhr

1.Rennlauf

13:00 Uhr 12“ Limited 10 min + 2 Runden

13:20 Uhr Simson 10 min + 2 Runden

13:40 Uhr  Kids & Ladies 8 min + 2 Runden

14:00 Uhr 12” Open 12 min + 2 Runden

2.Rennlauf

14:45 Uhr 12“ Limited 10 min + 2 Runden

15:05 Uhr Simson 10 min + 2 Runden

15:25 Uhr Kids & Ladies 8 min +2 Runden 

15:45 Uhr  12” Open 12 min + 2 Runden

Siegerehrung ca. 16:30 Uhr

Zeitplan Sonntag

Technische Anmeldung / Abnahme 08:00-09:00 Uhr

Plicht Training 10 min

09:00 – 09:10 Uhr     Kids & Ladies

09:15 – 09:25 Uhr     12“  Limited

09:30 – 09:40 Uhr     Simson 

09:45 – 09:55 Uhr    12“ Open

10:10 Uhr     Fahrerbesprechung     

1.Rennlauf

10:30 Uhr 12“ Limited 10 min + 2 Runden

10:50 Uhr Simson 10 min + 2 Runden

11:10 Uhr  Kids & Ladies 8 min + 2 Runden

11:30  Uhr 12” Open 12 min + 2 Runden

Mittagspause 11:30 – 12:30 Uhr

2.Rennlauf

12:30 Uhr 12“ Limited 10 min + 2 Runden

12:50 Uhr Simson 10 min + 2 Runden

13:10 Uhr   Kids & Ladies 8 min + 2 Runden

13:30 Uhr 12” Open 12 min + 2 Runden

Siegerehrung ca.14:00 Uhr